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Artikel-Publikation in Sammelband

Bei Edition Assemblage erscheint im kommenden Jahr ein Sammelband zu anti-klassistischer Praxis, herausgegeben von Francis Seeck und Brigitte Theissl. Die beiden schreiben:


"Gegen Klassismus aktiv werden! Impulse für eine anti-klassistische Praxis

Klassismus ist die Diskriminierung aufgrund der sozio-ökonomischen Herkunft und richtet sich gegen Angehörige der Arbeiter_innen- und Armutsklasse. Betroffen sind erwerbslose, einkommensarme und wohnungslose Menschen, aber zum Beispiel auch Student*innen aus der Arbeiter*innenklasse. Obwohl viele Menschen Klassismus-Erfahrungen machen, bleibt er als Diskriminierungsform oft unbenannt.

Klassenunterschiede zeigen sich auch in linker und queer-feministischer politischer Praxis. Einige von uns werden Vermögen und Eigentum erben, andere Schulden. Einige haben Vermögen und Bildungsabschlüsse, andere wissen kaum, wie sie über den nächsten Monat kommen sollen. Manche Mittelklasse-Aktivist*innen romantisieren die Arbeiter*innenklasse oder schauen auf sie herab. Wenn Linke über eine neue Klassenpolitik oder eine verbindende Klassenpolitik sprechen, bleibt die politische Praxis meist ausgeklammert.

In unserem Sammelband wollen wir uns daher darauf konzentrieren, wie wir gegen Klassismus aktiv werden können. Welche Beispiele von anti-klassistischen Bewegungen gab es bereits in linken, feministischen und queeren Bewegungen? Wie wurde Umverteilung ganz konkret angestoßen?"


Ich freue mich, einen Artikel zum Thema Klassismus und gemeinsame Ökonomie zum Buch beisteuern zu dürfen und bin gespannt auf das Buch!



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